Hochverfügbare Systeme: Was leistet Open-E DSS V7?

Artikel | Veröffentlicht am 04.12.2013
Hochverfügbare Systeme: Was leistet Open-E DSS V7?

Hochverfügbare Rechnersysteme kommen immer dann zum Einsatz, wenn zeitkritische Daten verarbeitet werden, wie das beispielsweise bei Echtzeit-Datenbank-Anwendungen der Fall ist. Denn hier gilt: Sollte das primäre Speichersystem ausfallen, dürfen nur wenige Sekunden vergehen, bis die darauf installierten Anwendungen wieder zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine leistungsfähige Software erforderlich, die in der Lage ist, diese Ausfallsicherheit zuverlässig bieten zu können. Wie die Open-E DSS V7.

Ausfallsichere Systeme werden daran gemessen, wie lange es beispielsweise nach einem Festplatten-Crash dauert, bis der Server wieder funktioniert und sämtliche Anwendungen weiterarbeiten können. Innerhalb einer kleinen Bürogemeinschaft kann man schon mal eine Stunde oder mehr verschmerzen, bis die defekte Festplatte ersetzt wurde. In datenkritischen Umgebungen, in denen beispielsweise eine Datenbankanwendung zum Einsatz kommt, die rund um die Uhr erreichbar sein muss, sind selbst wenige Minuten schon zuviel. Daher sorgt man dort mithilfe der richtigen Zutaten für ein hochverfügbares System, das nahezu unterbrechungsfrei funktioniert. Hierfür kommt eine Spezialsoftware wie die Open-E DSS V7 zum Einsatz, die sich um die Ausfallsicherheit kümmert.

Open-E DSS V7 eignet sich für NAS- und SAN-iSCSI-Umgebungen

"DSS" steht für Data Storage Software, die sowohl in dateiorientierten NAS-Umgebungen als auch in SAN-Infrastrukturen zum Einsatz kommt, und das vorzugsweise auf Basis der iSCSI-Übertragungstechnik. Dabei werden Gigabit-Netzwerke unterstützt, die Daten mit 1 oder 10 Gigabit/s übertragen, aber auch innerhalb von Fibre Channel- und Infiniband-Netzwerken wird Open-E DSS V7 eingesetzt. Damit stehen die wichtigsten Storage-Konzepte zu Verfügung, was vor allem für iSCSI-NAS-Umgebungen sehr interessant ist, da dort das Thema Hochverfügbarkeit mit Bordmitteln nicht adressiert werden kann.

Open-E DSS V7 beherrscht Active-Active- und Active-Passive-Failovers

Das Besondere an Open-E DSS V7 sind mehrere Dinge: Zum einen lässt sich die Software sowohl in kleineren und mittleren Betrieben als auch in größeren Unternehmen installieren und einsetzen, da sich das Storage-Betriebssystem einfach bedienen lässt, aber gleichzeitig auch Enterprise-Funktionen wie Active-Active-Failover für iSCSI zur Verfügung steht. Damit kann Open-E DSS V7 nahezu überall installiert werden und skaliert obendrein sehr gut, da sie innerhalb kleiner NAS-Umgebungen und größerer SAN-Infrastrukturen ihren Dienst verrichtet.

Gerade mit der Möglichkeit, mithilfe eines optional erhältlichen Add-ons aus der standardmäßig implementierten Active-Passive-Failover-Lösung eine leistungsfähige Active-Active-Hochverfügbarkeit zu machen, holt man aus dem Storage-System das Optimum heraus. Damit lässt sich unter anderem die Lese- und Schreibgeschwindigkeit nahezu verdoppeln, und die Zeit des Umschaltens kann mit Open-E DSS V7 halbiert werden. Obendrein werden beide Systeme, die für das hochverfügbare Speichern zum Einsatz kommen, mithilfe der Active-Active-Funktion besser ausgelastet.

Nützliche Zusatzfunktionen für noch mehr Datensicherheit

Darüber hinaus umfasst Open-E DSS V7 standardmäßig weitere nützliche Features, mit denen sich firmenkritische Daten noch besser gegen Verlust schützen lassen. Dazu gehören Funktionen wie asynchrones Replizieren von NAS-Speicherdaten und synchrone Laufwerksreplizierung auf SAN-Systemen. Darüber hinaus können jederzeit sogenannte Snapshots erstellt werden, die eine Momentaufnahme des Speichersystems darstellen. Fällt ein System überraschenderweise aus, kann damit der zuletzt gespeicherte Zustand des Storage-Systems blitzschnell wiederhergestellt werden.

Open-E DSS V7 unterstützt SSD-RAID-Controllerkarten wie die der LSI Nytro-Familie sowie bis zu 128 Prozessoren, Microsoft Windows, Unix, Linux und Mac OS X 8 bis 10. Weitere detaillierte Informationen zu DSS V7 erhalten Sie im verlinkten PDF-Dokument von Open-E.
 
Hier die weiteren Beiträge zum Thema:
Teil 1: Das sollten Sie zum Thema Hochverfügbarkeit wissen
Teil 2: Hochverfügbarkeit: Diese Zutaten sind erforderlich

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