Was Sie zu Office 365 wissen sollten

Artikel | Veröffentlicht am 30.10.2013
Was Sie zu Office 365 wissen sollten

"Microsoft Office" sagt Ihnen sicher etwas, aber was bedeutet das "365"? Ganz einfach: Der Zusatz 365 signalisiert, dass es sich bei der Cloud-Version von Microsoft Office nicht um die klassische Einmal-Bezahl-Lizenz handelt, sondern dass ein Abomodell dahinter steckt, das monatliche Gebühren vorsieht. Damit wird auch klar, dass Sie die Software nicht mehr kaufen, sondern von Microsoft mieten. Das hat natürlich zahlreiche Vorteile.

Office 365: dezentrales Arbeiten und keine Software-Installation

Der wohl wichtigste Grund "pro Office 365": Egal, auf welchem Rechner man seine Dokumente bearbeiten will – es steht immer die aktuelle Version zur Verfügung. Sie erstellen also mit Office 365 auf Ihrem Windows-8-PC eine Excel-Tabelle und sichern diese per SkyDrive in Ihrem Cloud-Speicher. Anschließend fahren Sie mit dem Zug zu einem Kundentermin und haben Ihr Windows-8-Tablet dabei, mit dem Sie via Cloud auf das Excel-Dokument zugreifen und es genau an der Stelle weiterbearbeiten, an der Sie es im Büro verlassen haben.

Ein weiterer guter Grund für das Cloud-Office von Microsoft: Da sich sämtliche Programme (Word, Excel, Outlook, etc.) nicht auf Ihrem PC, sondern auf einem Internetrechner befinden, müssen Sie diese nicht auf Ihrem Rechner installieren, sich um keine Updates kümmern, sich nicht vor möglichen Bedrohungen aus dem Internet fürchten und vieles mehr. Das spart Zeit, Geld und Ressourcen, da man keine Mitarbeiter mehr für das Installieren oder Aktualisieren der Software bereitstellen muss.

Zudem eignet sich Office 365 für die verteilte Arbeit an einem gemeinsamen Projekt. So können mehrere Anwender innerhalb einer klar definierten Umgebung Dokumente bearbeiten. Das ist in Zeiten von Home Offices und dezentralisierten Büros ein erheblicher Mehrwert, den Office 365 bietet. Dabei entscheidet alleine das Abomodell darüber, wie viele Mitarbeiter das Cloud-Office von Microsoft einsetzen können.

Für Privatanwender und kleine Firmen stehen hauptsächlich drei Varianten zur Verfügung:

  • Office 365 Home Premium wendet sich an Privatanwender und kann auf fünf PCs oder Macs und zusätzlich auf fünf mobilen Geräten wie Notebook, Tablet und Smartphone gleichzeitig eingesetzt werden. Inbegriffen sind 20 GB Online-Speicherplatz sowie 60 Skype-Minuten pro Monat.
  • Ein Angebot speziell für Studenten und Hochschuldozenten ist Office 365 University. Auch hier gehören 20 GB Online-Speicherplatz zum Paket dazu, während die Zahl der gleichzeitig einsetzbaren Geräte auf zwei PCs oder Macs und zusätzlich auf zwei mobile Geräte beschränkt ist.
  • Für kleine Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern gibt es das Paket Office 365 Small Business Premium das auf fünf PCs oder Macs und zusätzlich auf fünf mobilen Geräten pro User benutzt werden kann, also auf Notebooks, Tablets, Smartphones etc.

Office 365 sieht weitere nützliche Programme vor

Neben den bekannten Programmen wie Word, Excel, Outlook und Powerpoint gehören bei Office 365 noch weitere Anwendungen dazu. So lassen sich mit Lync 2013 Video- und Audiokonferenzen durchführen, und mit Office on Demand kann man vorübergehend lokal mit Office 365 arbeiten. Zudem steht mit Exchange Online eine komplette Arbeitsumgebung zur Verfügung, mit der sich im Team Kalender und Kontakte gemeinsam verwalten lassen.

Office 2013: lokale Office-Anwendungen für Einzelplatzrechner

Natürlich gibt es das neue Office auch als Standardpaket, das man wie gewohnt auf seinem Rechner installieren kann. Das nennt sich dann Office 2013 und beinhaltet ebenfalls diverse Editionen, darunter Office 2013 Home & Student, Office 2013 Home & Business 2013 und Office 2013 Professional 2013. Anders als Office 365 können die Office 2013-Pakete allerdings immer nur auf einem Rechner genutzt werden.

Weitere Informationen zu Office 365 und Office 2013 finden Sie bei Microsoft.

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