Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 2)

Artikel | Veröffentlicht am 24.10.2016
Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 2)

Mit JovianDSS von Open-E lassen sich unter anderem große Rechenzentren und Public-Cloud-Infrastrukturen rein auf Software-Basis hochverfügbar auslegen. CTT Knowledge Base hat sich die Storage-Lösung ein wenig genauer angesehen.

Mit diesem fünfteiligen Special zum Thema Storage-Software von Open-E tauchen wir tiefer ein in dieses komplexe Thema, nachdem wir uns bereits vor geraumer Zeit schon einmal damit beschäftigt haben. Im ersten Teil betrachten wir Open-E DSS v7 näher, zeigen in diesem zweiten Abschnitt, was es mit Open-E JovianDSS auf sich hat, beleuchten in Teil 3 die SOHO-Variante von Open-E DSS v7 und widmen uns im vierten Teil den Unterschieden dieser drei Software-Pakete, um abschließend in Teil 5 unsere eigenen Open-E-basierten Storage-Lösungen vorzustellen.

Für Firmen jeglicher Größe ebenso wie für Rechenzentren und Public-Cloud-Anbieter

Open-E JovianDSS richtet sich vor allem an größere Storage-Installationen, wie sie in mittelgroßen und großen Firmen zum Einsatz kommen, aber gelegentlich auch in kleineren Unternehmen anzutreffen sind. Doch auch Betreiber von Rechenzentren und Public-Cloud-Infrastrukturen profitieren von Open-E JovianDSS, da bestimmte Merkmale der Storage-Software auf hochverfügbare IT-Umgebungen ausgelegt sind, in denen Leistung und Sicherheit von höchster Wichtigkeit sind. Dazu gehören Features wie ein ZFS-basiertes Storage-Betriebssystem, Thin Provisioning, Tiered Caching und Deduplizierung.

ZFS-System und mehr für höchste Leistungs- und Sicherheitswerte

Da es sich bei dem ZFS-Dateisystem von JovianDSS um ein 128-Bit-System handelt, sind kaum Grenzen in Sachen Skalierbarkeit und Flexibilität gesetzt. Dazu gehört beispielsweise die unbegrenzte Datei-, Storage- und Volumengröße und die damit einhergehende beliebig erweiterbare Speicherkapazität und die enorm zuverlässige Datenintegrität. Letzteres ist Merkmalen wie selbstheilende Prüfsummen und Atomic Writes geschuldet. Dieses Maximum an Leistungsfähigkeit und Sicherheit erfordert leistungsfähige Rechner. So wird ein Storage-Server empfohlen, der mindestens 8 Prozessorkerne umfasst und 64 Gigabyte RAM bietet.

High-End-Merkmale für High-End-Hochverfügbarkeit

Die Enterprise-Merkmale, die Open-E JovianDSS aufweist, suchen ihresgleichen. Dazu gehören unter anderem: Native, Tiered und SSD-basiertes Caching, Thin und Over Provisioning, Deduplizierung, Datenkompression sowie unbegrenzte Snapshots und Clones. Für ein Höchstmaß an Datensicherheit sorgt unter anderem die Datenprüfung und -reparatur auf OS-Level, das Speichern mehrerer Datenkopien pro Anwender und Storage-Erweiterungen im laufenden Betrieb, also ohne das Abschalten des gesamten Systems.

Off-site Data Protection für verteilte Storage-Systeme

Auf Basis der Off-site Data Protection ermöglicht Open-E JovianDSS auf Basis einer asynchronen Replikation das Sichern, Archivieren und Wiederherstellen von Daten im Totalschadensfall innerhalb von Minuten. Damit können sowohl lokale als auch Remote-Standorte jederzeit wiederherstellt und gesichert werden. Dies wird ermöglicht durch konsistente Snapshots, die mit anderen Standorten asynchron repliziert werden können. Abgerundet wird diese Off-site Data Protection durch eine sichere Verschlüsselung und eine gepufferte Daten-Replikation, was die JovianDSS-basierte Storage-Umgebung ein gutes Stück effizienter macht.

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