Welche Komponenten benötigen Sie für Ihr Netzwerk?

Artikel | Veröffentlicht am 24.07.2013
Welche Komponenten benötigen Sie für Ihr Netzwerk?

Netzwerke sind aus der heutigen IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Denn sie fungieren als Datentransporteur, als zentrale Druckinstanz, als Speicherassistent und einiges andere mehr. Doch welche Zutaten sind für das eigene Netzwerk erforderlich? Dieser Beitrag verrät es Ihnen. 

Diagramm Netzwerkkomponenten

PCs mit Netzwerkkarte, das ist wohl die Grundvoraussetzung für jedes funktionierende Netz. Zum Glück haben Notebook, Desktop-PC und Co. den passenden Adapter bereits eingebaut. Und wenn es einem Gerät wie Tablet oder Smartphone daran mangelt, sollte innerhalb des Netzwerks ein drahtloser Zugangspunkt (WLAN-Router) zur Verfügung stehen.

Ein Switch verbindet sämtliche Netzwerkkomponenten, die miteinander kommunizieren sollen. Dazu gehören vornehmlich die Netzwerkrechner, aber auch weitere Komponenten wie NAS und Router. Handelsübliche Switches sind entweder für Fast Ethernet (100 MBit/s) oder Gigabit Ethernet (1.000 MBit/s) ausgelegt und weisen zumeist 4, 8 oder 16 Anschlüsse auf. Selbstverständlich lassen sich Switches kaskadieren, also stufenweise hintereinanderschalten, sodass ein Netzwerk aus weit mehr als nur 16 Komponenten bestehen kann.

Drucker lassen sich ebenfalls am Switch anschließen. Hierzu muss der Drucker mit einem sogenannten Printserver ausgestattet sein, der entweder intern verbaut ist oder am Switch installiert wird. Der Printserver kümmert sich um die fehlerfreie Zuordnung sämtlicher Druckaufträge, die via Netzwerk auf Papier landen sollen. Alternative: Zahlreiche Router bieten einen speziellen Druckeranschluss, mit dem der Drucker verbunden und damit in das Netzwerk integriert werden kann.

Speicherkomponenten wie ein NAS-Gerät können ebenfalls innerhalb eines Netzwerks von allen Anwendern genutzt werden, sofern sie mit dem Switch verbunden sind. Auch hier gilt: Router wie die Fritzboxen von AVM bieten einen separaten Port, an dem eine USB-Festplatte angeschlossen werden kann. Dies ist allerdings nur für kleinere Netzwerke geeignet.

Für den Internetzugang ist ein Router erforderlich, der am besten gleich mit dem notwendigen DSL-Modem ausgestattet ist. Leistungsfähigere Router wie der RV016 von Cisco sind bereits mit einem eigenen Switch ausgestattet und bieten darüber hinaus weitere Funktionen wie eine Firewall. Damit lassen sich Angriffe von außen mühelos abwehren, was das komplette Netzwerk sicher macht. Diese High End-Router weisen übrigens kein DSL-Modem auf, dieses muss separat erworben und am Router installiert werden.

SOHO-Tipp: WLAN-Router wie die Fritzbox 7390 bieten gerade für kleinere Büros und Agenturen alles, was das Netzwerk-Herz begehrt. Das sind: WLAN-Router, 4-fach-Switch, Drucker- und Festplatten-Anschluss, Telefonanlage (DECT, analog, ISDN) und eine Firewall. Damit bekommt man für knapp 200 Euro den perfekten Einstieg ins eigene drahtlose Netzwerk.

Und klar, dass es für die Verkabelung ebenfalls auf das richtige Zubehör ankommt. Ethernet-Kabel (auch Twisted-Pair-Kabel genannt) müssen die 100- bzw- 1.000-MBit-Spezifikationen erfüllen und für die passenden Längen konfektioniert werden.

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