Die Bahn verbessert mobiles Surfen - dank neuer Router

Blogpost | Veröffentlicht am 07.10.2016

Vielreisende Smartphone- und Tablet-Besitzer können angesichts der aktuellen Pressemeldung der Deutschen Bahn ein wenig aufatmen: Unser aller liebstes Personenbeförderungsunternehmen tauscht die vorhandenen Router gegen eine neue Armada von Internetzugangsgeräten aus, die vor allem das Surfen, aber auch das Telefonieren deutlich verbessern sollen.

Der Grund hierfür ist simpel: Die "alte" Router-Generation war vor allem für die Sprachtelefonie ausgerichtet, neuere Techniken wie LTE waren zum Zeitpunkt der Router-Installation noch gar nicht vorgesehen. Dies hat zur Folge, dass der schnelle Datenempfang im Zug bis dato gar nicht möglich ist, was man gerade bei längeren Bahnreisen schmerzlich erleben darf.

Gemeinsam mit Vodafone, der Deutschen Telekom und Telefónica Germany will die Bahn in einem ersten Schritt bis Mitte 2017 die älteren Repeater und damit die veraltete Technik gegen neue Repeater austauschen. Anschließend folgen weitere ICE-Züge und die 1. Klasse, bis Ende 2018 soll das Projekt "LTE-Router" abgeschlossen sein. Der Spaß wird alle Beteiligten rund 80 Millionen Euro kosten.

Neben einem verbesserten Empfang per LTE soll auch der Akku von Smartphone und Tablet länger halten, da aufgrund der neuen Technik die Sendeleistung deutlich reduziert werden kann. Obendrein will die Bahn mithilfe von speziellen Messboxen, die ebenfalls installiert werden sollen, die Mobilfunkqualität laufend analysieren und anhand der gewonnenen Erkenntnisse kontinuierlich verbessern. Vielreisende Smartphone-Besitzer würde es freuen.