Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 4)

Artikel | Veröffentlicht am 16.11.2016
Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 4)

Open-E hat für jedes Anwendungsgebiet und jedes Budget die richtige Storage-Software im Portfolio. Ob für kleinere Unternehmen, Rechenzentrumsbetreiber oder Service Provider - jedes Paket adressiert ein spezielles Segment. CTT Knowledge Base hat die drei Speicherlösung miteinander verglichen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Mit diesem fünfteiligen Special zum Thema Storage-Software von Open-E tauchen wir tiefer ein in dieses komplexe Thema, nachdem wir uns bereits vor geraumer Zeit schon einmal damit beschäftigt haben. Im ersten Teil betrachten wir Open-E DSS v7 näher, zeigen im zweiten Abschnitt, was es mit Open-E JovianDSS auf sich hat, beleuchten in Teil 3 die SOHO-Variante von Open-E DSS V7 und widmen uns in diesem vierten Teil den Unterschieden zwischen diesen drei Software-Paketen, um abschließend in Teil 5 unsere eigenen Open-E-basierten Storage-Lösungen vorzustellen.

Drei Softwarepakete, drei Zielgruppen

Wie die ersten drei Teile ausführlich gezeigt haben, adressieren die drei Storage-Anwendungen von Open-E ganz unterschiedliche Zielgruppen. So könnte man Open-E DSS v7 als das Standardpaket bezeichnen, dass vor allem für KMU interessant ist. Damit lassen sich aber auch Private-Cloud-Installationen realisieren, desweiteren ist DSS v7 das passende Tool für Managed Service Provider. Open-E JovianDSS hingegen richtet sich an größere Unternehmen, aber auch Rechenzentrumsbetreiber und Public Cloud-Provider sollten sich diese Storage-Software genauer ansehen. Und Open-E v7 SOHO schließlich richtet sich an kleine Firmen und Selbständige, die zwar eine leistungsfähige Speichersoftware benötigen, aber kein Budget dafür aufbringen können oder wollen.

Für jede Anwendung das passende Storage-Paket

Egal, ob man "nur" ein gemischtes iSCSI-basiertes NAS/SAN-Speichernetzwerk aufbauen möchte oder die höchste Ausfallsicherheit garantieren will, und das über Cluster-Grenzen hinweg - die Storage-Softwarepakete von Open-E erfüllen diese Voraussetzungen in der jeweils passenden Ausprägung. So zeichnet sich JovianDSS durch Profifunktionen wie Thin Provisioning, Tiered Caching und Deduplizierung aus. Open-E DSS v7 wiederum stellt eine kostengünstige und gleichzeitig leistungsstarke Speicherlösung dar, die unter anderem Active-Active-Failover bietet, also auch innerhalb von ausfallsicheren IT-Umgebungen zum Einsatz kommen kann. Und wer zunächst einmal nur rudimentäre NAS-/SAN-Funktionen benötigt und mit 4 Terabyte Speicher auskommt, der ist mit Open-E DSS v7 SOHO bestens bedient. Und größer geht mit geringem finanziellen Aufwand im Nachhinein immer.

Auf die technischen Gegebenheiten kommt es an

Die drei Storage-Softwarepakete von Open-E unterscheiden sich aber auch in den technischen Voraussetzungen und Spezifikationen teilweise ganz erheblich. So erfordert die Highend-Ausbaustufe JovianDSS einen respektive zwei Rechner mit jeweils 8 Prozessorkernen und 64 Gigabyte RAM sowie einen HBA. Open-E DSS v7 hingegen kommt mit einer oder zwei Maschinen klar, in denen vier Prozessorkerne werkeln und 8 GB RAM verbaut sind. Außerdem wird von Open-E hierfür ein Hardware-RAID-Controller empfohlen. Und die kostenlose SOHO-Variante begnügt sich bereits mit Low-Cost-Rechnern, die keinerlei Ansprüche an die Hardware stellen.

Die Leistungsfähigkeit der drei Software-Pakete drückt sich darüber hinaus an den einzelnen technischen Merkmalen aus: So kennt die Volume- und Storage-Größe einer JovianDSS-Installation keine Grenzen, bei DSS v7 ist zumindest die Volume-Größe auf 64 Terabyte beschränkt. Aber auch die Begrenzung der Protokolle macht die technischen Unterschiede deutlich: iSCSI unterstützen alle drei Pakete, mit Fibre Channel hingegen kommt nur Open-E DSS v7 klar. Und falls man auf IP over Infiniband angewiesen ist, kommen nur JovianDSS und Open-E DSS v7 infrage.

Kommentare