Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 1)

Artikel | Veröffentlicht am 04.10.2016
Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 1)

Mit der Data Storage Software von Open-E lässt sich ein zentraler und hochverfügbarer Storage-Server aufbauen und verwalten, und das sowohl innerhalb einer NAS- als auch einer SAN-Infrastruktur. CTT Knowledge Base hat sich die Speicherlösung ein wenig genauer angesehen.

Mit diesem fünfteiligen Special zum Thema Storage-Software von Open-E tauchen wir tiefer ein in dieses komplexe Thema, nachdem wir uns bereits vor geraumer Zeit schon einmal damit beschäftigt haben. In diesem ersten Teil betrachten wir Open-E DSS v7 näher, zeigen im zweiten, was es mit Open-E Jovian auf sich hat, beleuchten in Teil 3 die SOHO-Variante von Open-E DSS v7 und widmen uns im vierten Teil den Unterschieden zwischen diesen drei Software-Paketen, um abschließend in Teil 5 unsere eigenen Open-E-basierten Storage-Lösungen vorzustellen.

Storage-Software-Lösungen sollten flexibel und echte Allrounder sein

Mit Open-E DSS v7 bekommt man eine vielseitig einsetzbare Linux-basierte Storage-Lösung an die Hand, die sowohl NAS-basierte Speichernetze als auch SAN-Infrastrukturen adressiert. Damit bieten die Investitionen die bestmögliche Flexibilität, was den Aufbau eines eigenen Storage-Netzwerks betrifft. So kann man "klein" mit einer einfachen NAS-Lösung anfangen und später auf ein leistungsfähigeres SAN-Netzwerk umsteigen, je nach Datenvolumen und Einsatzgebiet.

Hohe Kompatibilität mit vorhandenen Software-Lösungen und -Standards

Egal, ob Open-E DSS v7 mit Windows-, Mac- oder Linux-Clients genutzt werden soll, es gelten dabei keine Begrenzungen. Das gilt genauso für die zum Einsatz kommende Backup-Lösung, die im eigenen Unternehmen verwendet wird. Und da Storage-Infrastrukturen zumeist innerhalb von virtualisierten Umgebungen eingesetzt werden, spielt auch die Kompatibilität mit den gängigen Lösungen von VMware, Citrix und Microsoft eine wichtige Rolle. Auch das garantiert ein Storage-Netzwerk auf Basis von Open-E DSS v7.

Hochverfügbarkeit auf Applikations- und Systemebene

Open-E DSS v7 erkennt, wenn eine Hardware-Komponenten oder eine Applikation innerhalb der Storage-Umgebung ausfällt und trifft dann automatisch die richtigen Vorkehrungen. Damit können beispielsweise unter VMware unternehmenskritische Applikationen auf einem anderen System neu gestartet werden, ohne dass die Anwender davon etwas mitbekommen. Das gilt genauso beim Ausfall eines kompletten Systems, auch hier wird nahtlos auf ein zweites Storage-System umgeschaltet. Hierbei kommt eine weitere Stärke von Open-E DSS v7 zum Tragen: Die Architektur des Systems stellt sicher, dass bei einem Systemausfall und Umschalten auf ein anderes System ohne Unterbrechung und Verlust der Daten weitergearbeitet werden kann.

Einfache und komfortable Administration der Storage-Umgebung

Mit Open-E DSS v7 lassen sich die für die Hochverfügbarkeit relevanten Systeme von einem einzigen System aus verwalten und konfigurieren. Darüber hinaus stehen nützliche Cluster-Tools zur Verfügung, mit deren Hilfe Speicherpools angezeigt und der aktuelle Zustand der gesamten Storage-Infrastruktur abgefragt werden können. Aber auch das Austauschen von Hardware zur Laufzeit - also ohne Ausfall des Gesamtsystems - ist mit Open-E DSS v7 möglich. Praktisch ist auch der Setup Wizards, der dem Admin Schritt für Schritt beim Einrichten des Storage-Servers hilft. Darüber hinaus tragen die automatischen Updates zum Bedienkomfort des gesamten Speichernetzwerks bei.

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