Zero One Mini-Server als Intranet- und File-Server nutzen

Artikel | Veröffentlicht am 07.01.2015
Zero One Mini-Server als Intranet- und File-Server nutzen

Für kleinere Unternehmen und Agenturen ohne eigenen Serverraum kommt es bei der Wahl des Zentralrechners auf ein ruhiges Laufzeitverhalten mit geringem Platzbedarf an. Hier erfahren Sie, welche Server die CTT Computertechnik AG zu diesem Zweck im Portfolio hat und was diese leisten.

Unter der Bezeichnung Zero One Mini-Server bietet die CTT Computertechnik AG einen kompakten Server an, der sich vor allem an kleinere Firmen und Agenturen richtet, da er äußerst stromsparend und sehr leise arbeitet. Die Konfiguration dieses Rechnersystems sieht wie folgt aus:

Prozessor (CPU): Im Zero One Mini-Server steckt ein Intel Atom C2758 mit 2,4 GHz, der sich um sämtliche Berechnungen kümmert.

Dabei handelt es sich um einen Prozessor, der auch in mobilen Geräten wie Tablet-PCs zum Einsatz kommt. Das hat vor allem den enormen Vorteil, dass die CPU gerade mal etwa 20 Watt unter Höchstleistung verbraucht. Folge: Das System arbeitet mit einem temperaturgesteuerten Lüfter, der sich nur bei Bedarf zuschaltet, sodass der Rechner im Normalbetrieb so gut wie nie zu hören ist. Damit wirkt sich der Intel Atom sehr positiv auf die Stromrechnung aus.

Darüber hinaus verfügt der Intel Atom C2758 über acht CPU-Kerne, was dem Mini-Server ausreichend Rechenleistung für die infrage kommenden Anwendungen garantiert. Dazu zählen Dinge wie File-Server, DMZ-Host und allgemeine Server-Applikationen. Zudem lässt sich der Prozessor virtualisieren, falls man das innerhalb des lokalen Netzwerks plant.

Arbeitsspeicher (RAM): Standardmäßig ist der Mini-Server mit 16 Gigabyte RAM ausgestattet, was für die geplanten Anwendungen völlig ausreichend ist. Sollten die Anforderungen an das Serversystem künftig steigen, kann der Zentralrechner auf eine maximale Arbeitsspeicherkapazität von 64 Gigabyte aufgerüstet werden. Bei den zum Einsatz kommenden Bausteinen handelt es sich um RAM-Riegel vom Typ DDR3 ECC. Das sorgt für mehr Datenintegrität und Sicherheit während des Serverbetriebs.

Schnittstellen: Das verbaute Supermicro-Mainboard A1SRi-2758F bietet zahlreiche Schnittstellen, die diverse Anschlussoptionen ermöglichen. Hierfür kommen folgende Ausstattungsmerkmale infrage:

2x Serial-ATA 3 mit 6 Gigabit/s, 4x Serial-ATA 2 mit 3 Gigabit/s, 1x PCI Express 2.0 x8, 4x USB 3.0 und 2x USB 2.0, 4x Gigabit LAN, 1x VGA, 2x seriell und 1x IPMI-LAN.

Damit lassen sich zahlreiche externe Komponenten wie zusätzliche Speichereinheiten am Mini-Server anschließen. Aber auch die redundante und damit ausfallsichere Einbindung in das lokale Netzwerk ist dank der vier Gigabit-Anschlüsse problemlos möglich. Und mithilfe der zwei seriellen und des IPMI-Ports kann der Zentralrechner entweder direkt an der Konsole oder aus der Ferne gewartet und verwaltet werden.

Interner Festplattenspeicher (HDD): Der Zero One Mini-Server ist in zwei Varianten erhältlich: mit und ohne eingebautem Festplattenspeicher.

Falls Sie lieber Ihre eigenen bevorzugten Festplatten einsetzen wollen, erwerben Sie den Server ganz ohne Platten, was sich günstig auf den Preis auswirkt. Für den mühelosen Einbau weist der Rechner sogenannte Hot-Swap-Schächte auf, womit Sie die Festplatten sogar im laufenden Betrieb austauschen können.

Wenn Sie stattdessen lieber ein bereits betriebsfertiges System erwerben wollen, greifen Sie zum Zero One-Modell mit den bereits installierten Festplatten. Dabei handelt es sich um Komponenten vom Typ WD Caviar Red. Diese Platten zeichnen sich vor allem durch eine sehr geringe Geräuschentwicklung und niedrige Betriebstemperaturen aus. Das ergänzt den eingebauten Intel Atom-Prozessor auf optimale Weise. Damit werden Sie den Server so gut wie nie hören.

Insgesamt kommen vier WD Caviar Red vom Typ WD30EFRX mit jeweils 3 Terabyte zum Einsatz, womit insgesamt 12 Terabyte Plattenspeicher zur Verfügung stehen. Die HDDs sind mit SATA-III-Schnittstellen ausgestattet, die bis zu 6 Gigabit an Daten pro Sekunde verarbeiten können. Die Platten werden mit 5.400 Umdrehungen pro Minute bewegt, was ebenfalls für mehr Laufruhe sorgt.

Mögliche Anwendungen: File-Server, DMZ-Host und noch viel mehr

Der Zero One Mini-Server unterstützt eine Vielzahl an möglichen Anwendungen. Dazu zählt beispielsweise das Bereitstellen von großen Datenbeständen. Darüber hinaus kann der Rechner als sogenannter DMZ-Host eingesetzt werden. Das bedeutet, dass Sie ihn vom restlichen lokalen Netzwerk entkoppeln und ihn beispielsweise als Intranet- oder Webserver einsetzen. Das sorgt für mehr Sicherheit des gesamten Netzwerks. Darüber hinaus kann der Zero One Mini-Server aufgrund seiner hohen Speicherkapazität als Mail-Server oder zu Backup-Zwecken eingesetzt werden.

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