Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 3)

Artikel | Veröffentlicht am 08.11.2016
Was Sie über Storage-Lösungen von Open-E wissen sollten (Teil 3)

Mit DSS V7 SOHO adressiert Open-E vor allem kleinere Unternehmen, die über ein geringes Budget verfügen und trotzdem nicht auf die Vorzüge einer leistungsfähigen Storage-Plattform verzichten wollen. CTT Knowledge Base hat sich die Speicherlösung ein wenig genauer angesehen.

Mit diesem fünfteiligen Special zum Thema Storage-Software von Open-E tauchen wir tiefer ein in dieses komplexe Thema, nachdem wir uns bereits vor geraumer Zeit schon einmal damit beschäftigt haben. Im ersten Teil betrachten wir Open-E DSS v7 näher, zeigen im zweiten Abschnitt, was es mit Open-E JovianDSS auf sich hat, beleuchten im vorliegenden Teil 3 die SOHO-Variante von Open-E DSS V7 und widmen uns im vierten Teil den Unterschieden zwischen diesen drei Software-Paketen, um abschließend in Teil 5 unsere eigenen Open-E-basierten Storage-Lösungen vorzustellen.

Open-E DSS V7 SOHO: für kleinere Firmen mit geringen Budgets

Open-E DSS V7 SOHO richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen, die in Sachen Speicherausstattung nur über ein geringes Budget verfügen, dabei aber wegen ihrer internen oder externen Strukturen auf ein leistungsfähiges Storage-System nicht verzichten wollen oder können. Daher kommt man mit Open-E DSS V7 SOHO in den Genuss einer kostenlosen Variante des großen Bruders DSS V7, die auf der Webseite von Open-E zum Download bereit steht. Damit lassen sich mit relativ geringem Aufwand NAS- und SAN-basierte Storage-Infrastrukturen aufbauen und verwalten. Dabei ist allerdings die ein oder andere Einschränkung in Kauf zu nehmen, was angesichts der Lizenzkosten von 0 Euro aber durchaus verschmerzbar scheint. Und wenn die SOHO-Variante eines Tages nicht mehr ausreichen sollte, besteht die Möglichkeit, auf das leistungsfähigere Produkt Open-E DSS V7 umzusteigen.

Für aufstrebende Unternehmen mit anspruchsvollen Storage-Anforderungen

Egal, ob es nur eine hochperformante Datenbank ist oder eine hochwertige Storage-Umgebung - mit Open-E DSS V7 SOHO bekommen aufstrebende Firmen genau die richtige Speichersoftware für ihre Bedürfnisse. Dazu gehören Funktionen, die sich hinter der Vollversion DSS V7 nicht verstecken müssen. So stehen in Sachen Protokolle NFS, SMB/CIFS, FTP und AFP für NAS-Systeme zur Verfügung, aber auch die iSCSI-basierte Anbindung an ein SAN-System wird unterstützt. Darüber hinaus beherrscht die Storage-Software NIC-Teaming, lässt sich um eine Software-RAID-Funktion erweitern und unterstützt bis zu vier Netzwerkkarten in einem Server. Lediglich bei der maximalen Speicherkapazität ist die Storage-Anwendung auf 4TB limitiert, was allerdings für den ersten Aufbau einer leistungsstarken Speicherinfrastruktur völlig ausreichen sollte.

Für mehr Leistung: Speicher-Upgrade und Vollversion

Sobald die Storage-Lösung im Einsatz ist und die Ansprüche an die Speicherinfrastruktur steigen, können die 4 Terabyte maximaler Speicherplatz relativ schnell eng werden. Was allerdings kein wirkliches Problem darstellt, da sich ein Mehr an Speicherkapazität mit geringem finanziellen Aufwand bewerkstelligen lässt. Hierzu kauft man einfach nur eine sogenannte Storage Extension bei Open-E, die es in den Größen 4, 8, 16 und 32 Terabyte gibt. Preislich beginnt diese Speichererweiterung bei 5 Euro, und selbst für 32 zusätzliche TB zahlt man nur etwa 30 Euro, was kein allzu großes Loch in den Sparstrumpf des Unternehmens reißen sollte. Und falls DSS V7 SOHO eines Tages nicht mehr die richtige Software für die permanent größer werdende Speicherumgebung darstellt, verwandelt man per Mausklick die SOHO- in die Vollversion.

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