So funktioniert Microsoft Windows 10 im Detail

Artikel | Veröffentlicht am 10.08.2015
So funktioniert Microsoft Windows 10 im Detail

Seit dem 29. Juli 2015 ist die nächste Generation von Microsoft Windows mit der Bezeichnung Windows 10 zum Download erhältlich. CTT Knowledge Base hat sich das große Update genauer angesehen und nennt die wichtigsten Funktionen im Detail.

Im ersten Teil unseres Windows-10-Specials zeigen wir, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um das Upgrade von Windows 7 oder Windows 8/8.1 auf Windows 10 durchführen zu können. Darüber hinaus haben wir die wichtigsten Unterschiede von Windows 10 und Windows 8 dargestellt. Und wie die neuen und verbesserten Funktionen des Betriebssystem-Updates aussehen, erfahren Sie im ersten Teil ebenfalls.

Gerade die neuen und verbesserten Funktionen wollen und werden wir in diesem zweiten Teil für Sie genauer betrachten. Damit Sie genau wissen, was mit Windows 10 alles möglich sein wird - und was Sie davon haben.

Alle wichtigen Funktionen von Windows 10 im Detail

Verbesserter Browser: Mit Windows 10 steht ein neuer Internet-Browser zur Verfügung, der den Internet Explorer ablöst und sich Microsoft Edge nennt. Damit lassen sich beispielsweise eigene Internetkategorien wie „Sport" oder „Politik" erstellen, deren Inhalte dann permanent aktualisiert werden und somit Webseiten und Artikel zeigen, die genau zum eigenen Surfverhalten passen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Internetseiten lokal zu speichern und sie zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen oder mit anderen zu teilen. Das geht sogar so weit, dass man mithilfe spezieller Werkzeuge Webseiten mit Notizen versieht und diese „überarbeitete“ Internetseite mit jemandem teilt. Das ist zum Beispiel für Webdesigner und deren Kunden eine praktische Option.

Verbesserte PC-Steuerung: Mit Microsoft Cortana Damit lässt sich der Windows-10-Rechner bedienen, und zwar sprachgesteuert. So kann man beispielsweise per Spracheingabe Termine im Kalender anlegen, nach bestimmten Internetinformationen Ausschau halten oder ein bestimmtes Musikstück suchen und dieses direkt abspielen lassen. Man kann aber auch anhand einer Flugnummer Cortana nachsehen lassen, ob der Flieger Verspätung hat - oder nicht.

Verbesserte Sicherheit: Mit Windows 10 nimmt die Sicherheit zu, indem biometrische Anwendungen wie ein Fingerabdruckscanner per USB jetzt noch einfacher eingebunden werden können. Zudem ermöglicht Microsoft mit Windows Hello eine Iris-oder gesichtsbasierte Benutzererkennung, die künftig das Kennwort überflüssig machen soll, mit dem der Sperrbildschirm freigeschaltet wird. Außerdem setzt Microsoft weiterhin auf das Sicherheitstool Windows Defender, das das System vor Viren und anderer Schadsoftware schützen soll und in der Pro-Version von Windows 10 noch durch das Verschlüsselungstool BitLocker ergänzt wird.

Verbesserter Bedienkomfort: Die negativen Erfahrungen mit Windows 8 haben Microsoft dazu bewogen, das Bedienkonzept von Windows 10 gründlich zu überdenken. Herausgekommen sind zahlreiche neue und verbesserte Funktionen, die den Umgang mit dem neuen Betriebssystem erleichtern sollen. Dazu gehört zum Beispiel das Startmenü, mit dem sich die Windows-Bedienung vereinfachen lässt. Außerdem erfolgt der Zugriff auf häufig benötigte Anwendungen schneller, und das mithilfe der neuen virtuellen Desktops. Aber auch mit der Andock-Funktion soll sich Windows 10 besser bedienen lassen, indem bis zu vier Fenster automatisch bestmöglich am Bildschirm angeordnet werden. Komfortabler wird auch das Arbeiten mit zwei Bildschirmen sein: So wird die Auflösung beim Verschieben von einem auf den anderen Monitor bestmöglich an die jeweilige Bildschirmgröße angepasst.

Verbessertes Einkaufserlebnis: Das Konzept der Universal Apps macht es möglich: Bei Windows 10-Apps wird künftig nur noch eine einzige geräteübergreifende Anwendung bereit stehen, die dann auf allen Geräten installiert werden kann. Damit ist es völlig egal, ob die App auf einem Notebook, einem Tablet, einem Smartphone oder der Xbox laufen soll. Das ist gut für die Anwender, die sich nicht mehr darum kümmern müssen, in welchem Appstore sie die App kaufen oder laden sollen. Denn es gibt nur noch einen Store. Und für Software-Entwickler und -Anbieter bringt das auch erhebliche Vorteile, da nur noch eine Version der App programmiert werden muss. Den Rest übernimmt Windows 10 - mehr oder weniger.

Das lässt sich beispielsweise an der sogenannten Continuum-Funktion erkennen: Dabei wird die Windows-Oberfläche automatisch an das jeweilige Gerät angepasst. Damit wird beispielsweise beim Microsoft Surface die Bedieneroberfläche vom Vollbildmodus auf den Tablet-Modus umgestellt, sobald man die Tastatur vom Surface trennt und diesen als Tablet benutzt.

Verbesserte Xbox-Integration: Mithilfe der komplett überarbeiteten Xbox-App kann man innerhalb des lokalen Netzwerks von einem Windows 10-Rechner auf eine Xbox zugreifen und somit am eigenen PC Xbox-Games spielen. Damit ist die Verbindung mit der Xbox nicht auf nur einen PC beschränkt. Darüber hinaus kann man seine Freunde direkt via Windows 10 zum nächsten Spieleabend einladen.

Dazu passende Shop-Kategorien

Kommentare